Das Exoskelett soll für weniger als 1.000 Euro verkauft werden. Das angepasste Unternehmen hat ein neues Gebäude mit einer Fläche von 400 m2 errichtet, um die Produktionskapazität zu erhöhen.

Das mittelständische Unternehmen Ergosanté, das am 18. und 19. Januar im Rahmen der Messe "Fabriqué en France" im Elysée-Palast ausstellen wird, entwirft und produziert Ausrüstungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und bereitet ein neues Exoskelett vor. Es soll ab März auf den Markt kommen und "weniger als 1.000 Euro kosten, und jeder kann es tragen", erklärt der Geschäftsführer Samuel Corgne. Es beginnt eine neue Ära des Exoskeletts, pragmatischer und weniger spektakulär". Die Tochtergesellschaft Ergosanté Technologie, das F&E-Büro, sucht nach neuen ergonomischen Ausrüstungen, speziellen Sitzen usw. Eine Fertigungseinheit mit etwa zehn 3D-Druckern "ermöglicht die Herstellung von Ausrüstungen nach Maß, wobei Karbon, Kevlar und Glasfaser gemischt werden", fügt der Geschäftsführer hinzu.
Airbus und SNCF als Kunden
Ergosanté beschäftigt derzeit 70 Mitarbeiter und verfügt über 12 Niederlassungen in Frankreich. Etwa 40 Vertriebsmitarbeiter sind in ganz Frankreich unterwegs. Zu ihren Kunden zählen: Airbus, La Poste, BNP Paribas, Banque de France, SNCF...
Das angepasste Unternehmen (80 % der Mitarbeiter haben eine Behinderung) mit Sitz in Anduze hat gerade ein neues, 400 m2 großes Gebäude (eine Investition von 500.000 Euro) errichtet, um die Produktionskapazität zu erhöhen.
Aufgrund des Brexit wird die Produktion, die hauptsächlich in zwei Produktionsstätten in England stattfindet, nach Frankreich zurückverlagert. Ziel: "Von 30 %, die in Anduze und 70 % in England produziert werden, auf 80 % für Anduze und 20 % in England zu kommen, wobei man bedenken muss, dass sich das Volumen jedes Jahr verdoppelt!", fasst Samuel Corgne zusammen.
Ergosanté erzielte 2019 einen Umsatz von 7 Millionen Euro und soll in diesem Jahr 10 Millionen Euro erreichen. Das Unternehmen behauptet, 8.000 Arbeitsplatzeinrichtungen pro Jahr zu haben, und beginnt mit dem Export nach Belgien, Luxemburg, Italien und der Schweiz.
Hubert Vialatte (Korrespondent in Montpellier)